Präzise Edelmetallanalyse

Basis für wertbasierte Abrechnungen

Ein kleines, schlagkräftiges Team von chemischen Fachkräften kümmert sich bei uns darum, Ihre Materialien auf ihren Edelmetallgehalt zu untersuchen. Dazu verfügt unser gut ausgestattetes Labor über modernste Technologien. Im Labor werden die im Verarbeitungsprozess entnommenen repräsentativen Proben professionell präpariert und analysiert. Hierzu bieten wir eine breite Palette an Präzisionsanalysen an wie Röntgenfluoreszenz-Analysen, nasschemische Analysen mittels ICP-OES, Matrixanalysen sowie Analysen zur Feuchte- und Kohlenstoffbestimmung.

Unsere Analysemethoden

Präzise Bestimmung des Edelmetallgehalts
RFA
Die Röntgen-Fluoreszenz-Analyse gehört zu den am häufigsten verwendeten Verfahren zur Bestimmung der Zusammensetzung einer Materialprobe. Nach der Aufbereitung wird das fein gemahlene, homogene Pulver mit einem Bindemittel zu einer Tablette gepresst. Mittels Röntgenstrahlen wird die Zusammensetzung der Probe quantitativ und qualitativ ermittelt. Somit liegt innerhalb kürzester Zeit ein verlässliches Ergebnis hinsichtlich des Edelmetallgehalts vor.
Dokimasie
Die Dokimasie ist ein trockenchemisches Verfahren in der Edelmetallanalyse. Hierbei wird das edelmetallhaltige Pulver mit einem Sammlermetall sowie Hilfsstoffen vermischt und bei hohen Temperaturen geschmolzen. Im Sammlermetall konzentrieren sich während des Schmelzprozesses die Edelmetalle. Verunreinigungen werden verschlackt und somit vom Edelmetallkonzentrat getrennt. Der entstehende Metallkern wird dann präpariert für die ICP-OES-Analyse.
ICP-OES
Der Edelmetallgehalt lässt sich mithilfe nasschemischer Analyseverfahren, z.B. dem ICP-OES (induktiv gekoppeltes Plasma mit optischem Emissionsspektrometer), akkurat bestimmen. Dazu wird das homogene Pulver zu einer flüssigen Probe umgewandelt. Die jeweiligen enthaltenen Elemente sind nun separiert und können mit Hilfe einer Plasmaflamme sichtbar gemacht werden. Dadurch können die entsprechenden Edelmetallgehalte ausgelesen werden.
Schwefel-/Kohlenstoff-Analyse
Dank getrennter Bestimmung von organischem und anorganischem Kohlenstoff können wir Rückschlüsse auf Carbide gewähren. Diese Methode eignet sich zudem, Belastungen von Trägermaterialien mit Schwefel und organischen Kohlenstoffverbindungen zu bestimmen. Dies zu wissen ist notwendig, um im Plasmaschmelzofen die Zuschlagstoffe korrekt zu berechnen bzw. um festzustellen, ob das Material für die Schmelze geeignet ist.
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